Das A gehört Augsburg und nicht der _fD

11.07.18

photo_2018-07-05_14-24-27 Schon im Vorfeld der Demo gegen die _fD in Augsburg am 30.6. wurden lokale engagierte Gegner*innen drangsaliert und teilweise in Vorbeugehaft genommen, wie auch in diversen Medien schon zu lesen war. Bisher ist noch nicht geklärt, ob das neue PAG (Polizeiaufgabengesetz) zum Einsatz gekommen ist.

Die Demo selbst am Samstag den 30.06.2018 war weitestgehend friedlich. Es gab einen Versuch die Absperrung zu durchbrechen, wobei das von der Polizei mit Pfefferspray umgehend unterbunden wurde, dabei wurden zwei Aktivist*innen durch das Pfefferspray leicht verletzt. Kurz darauf haben ca. 200 Leute noch versucht die Zufahrt zum Messegelände zu blockieren um den _fD-Abgeordneten damit die Anreise zu erschweren, aber leider hielt das nicht lange genug. Während des Demozuges hat der Anti-Kap-Block noch einen Rauchtopf gezündet, dabei hat die Polizei lediglich versucht ein paar Fotos zu machen. Bei der anschließenden Abschlusskundgebung auf dem Rathausplatz, wo das Jugendbündnis, welches die Demonstration von Messe zum Rathausplatz angemeldet und organisiert hat und das Bündnis für Menschenwürde zusammentrafen, gab es noch ein paar Redner*innen. Unter anderem von der CSU der Augsburger Oberbürgermeister, der durch Buh-Rufe, Eier und Tomaten etwas gestört wurde.
Positiv war an der Demo die Großzahl an Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und allen Altersklassen, die friedliche Grundstimmung unter den Demonstrant*innen und auch einem Großteil der Polizisten.
Anschließend hat sich noch die Pegida München auf dem Königsplatz zu einer Kundgebung angemeldet. Einige Teilnehmer*innen der Anti-_fD-Demo haben sich dort dem Gegenprotest angeschlossen, um da auch nochmal Flagge zu zeigen, so auch Mitglieder der Kuhlen Wampe. An sich war der Vormittag ganz friedlich für die Mitglieder, außer einer Kontrolle zu Anfang der _fD-Demo war nix. Auf der Pegida-Kundgebung haben die Polizisten wohl Langeweile bekommen. Zuerst haben sie drei von der Wampe auf die Seite gezogen und wegen „Schutzbewaffnung“ (Motorradschutzbekleidung) des Platzes verwiesen und später hat sich der selbe Trupp noch zwei junge Migranten geschnappt, die angeblich am Auto der Polizisten rumgefummelt haben sollen. Bei beiden Situationen war das Legal-Team sofort da und konnte intervenieren und den USK´lern auf die Finger schauen.

Rauscher – KW Augsburg