Kurventraining auf dem Vogelsbergring

13.05.18

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Am 30. April trafen sich 30 Wampen aus dem ganzen Bundesgebiet zum Kurventraining auf der Kartbahn bei Wächtersbach im Vogelsberg.

Eingeteilt in Gruppen zu 5 Personen nach Selbsteinschätzung (langsam, mittel, schnell), wurden wir von 6 Instruktor*innen des Moto Team über den Ring geführt.

Kurventechnik, Kurvenlinie und Blickführung waren die wichtigsten Themen an diesem Tag.

Obwohl das Wetter durchwachsen war und wir viele Pausen hatten, da auf nasser Strecke nicht gefahren werden kann (zu gefährlich wegen des Gummiabriebs auf der Fahrbahn), war der Tag für viele eine sehr gute Übung zum Saisonanfang und hat viel Spaß gemacht.

Vor allem für diejenigen, die auf der Straße Schwierigkeiten mit engen Kurven haben, war der Trainingseffekt hoch, denn die Strecke ist kurz, fast ohne Geraden und erfordert ein großes Maß an Wendigkeit und Konzentration.

Insgesamt ein gelungener Tag, der uns prima auf die beginnende Saison eingestimmt hat.

Offene Gedenkfahrt

09.05.18

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für die Opfer der Todesmärsche 1945

Am 28.04.2018 ging unsere Fahrt nach Wochenlanger Planung endlich los. Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns in Waakirchen, wo die beiden Kirchen und der Bürgermeister eine Auftaktveranstaltung für uns abhielten. Anschließend ging es mit sehr freundlicher Polizeibegleitung los, auf eine knapp 100 Km lange Strecke, entlang eines der Todesmärsche von Dachau, die wir entgegengesetzt abfuhren, da wir abends Teilnehmer der Hauptveranstaltung in Dachau waren. An den Mahnmalen lasen uns Cornelia Naumann (Schriftstellerin) und Falko Blumenthal (DGB) ortsbezogene Texte und Gedichte von Zeitzeugen. Anschließend legten wir überall eine weiße Rose an den Gedenksteinen ab.

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Zum Aufladen der antifaschistischen Batterien

30.04.18

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Auch dieses Jahr hat die Pleißenburg beschlossen, dass es eine Auftakttour geben soll, gemeinsam mit Mitgliedern der Region Ferner Osten. Ziel sollte Terezin im schönen Böhmen sein. Die Strecke verspricht angenehmes Kurvenfahren und schöne Landschaften, die Stadt selbst Geschichtswissen und Gedenken, denn die sogenannte Kleine Festung der früheren Garnisonsstadt war zur Zeit des 3. Reichs das Konzentrationslager Theresienstadt.

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Demo in Wetzlar

04.04.18

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Am 24.03.2018 hatte die NPD in Wetzlar ein als „Wahlkampfauftakt“ bezeichnetes Rechtsrockkonzert angemeldet. Der MC Kuhle Wampe Marburg beteiligte sich mit Unterstützung des MC Kuhle Wampe München mit 6 Personen an der Gegendemonstration und dem anschließenden „Festival der Demokratie“. Gemeinsam mit 1.500 Menschen demonstrierten wir in Wetzlar gegen das rechtsradikale Pack.

Erfreulicherweise weigerte sich die Stadtverwaltung Wetzlar standhaft gegen die Freigabe der Stadthalle für die Veranstaltung, so dass die Nazis ihr Konzert nicht wie geplant durchführen konnten. Ca. 50 Rechtsradikale versuchten trotzdem zur Stadthalle vorzudringen, was die Demonstration jedoch erfolgreiche verhindern konnte.

Wir freuen uns, einen Teil dazu beigetragen zu haben.

MC Kuhle Wampe Marburg

Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung!

09.02.18

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Der Verband der Motorradclubs Kuhle Wampe erklärt sich solidarisch mit der kurdischen Freiheitsbewegung!

Derzeit überfällt das türkische Militär den Kanton Afrin im Nordwesten Syriens. Ziel ist es, die Entstehung weiterer autonomer Verwaltungen auf kurdischem Gebiet (bzw. deren Festigung) zu verhindern. Es sind Panzer „Made in Germany“, die dabei unter türkischer Flagge in die kurdischen Gebiete vorrücken, um die dort geschaffenen demokratischen Strukturen zu zerschlagen.

Obwohl die kurdischen Verbände der YPG/YPJ mit Unterstützung westlicher Staaten erfolgreich den IS bekämpft und vertrieben haben, werden diese nun als TerroristInnen verunglimpft, von denen die Region nach Aussage von Erdogan zu „säubern“ ist. Die „Demokratischen Kräfte Syriens“ sind eine Koalition aus kurdischen, arabischen, assyrischen, jesidischen, turkmenischen, aramäischen u.a. Milizen, die gemeinsam gegen den IS und nun gegen die türkische Invasion kämpfen.
Der Angriff der faschistoiden Türkei unter Erdogan richtet sich im Kern gegen die Zivilbevölkerung. Im türkischen Teil Kurdistans wurden zahlreiche frei gewählte BürgermeisterInnen und Verwaltungen abgesetzt und unter türkische Zwangsverwaltung gestellt. Abgeordnete der demokratischen Partei HDP wurden verhaftet und sitzen in türkischen Gefängnissen. Ganze Dörfer wurden zerstört, die Bevölkerung vertrieben und umgesiedelt.

Hände weg von Afrin! – Wir fordern:
  • Die Angriffe auf Afrin sind sofort zu stoppen!
  • Keine weiteren militärischen Aggressionen!
  • Die Besatzungsversuche durch die Türkei in Nordsyrien sind zu stoppen!
  • Der Aufbau selbstverwalteter Gebiete in ganz Kurdistan ist zu unterstützen!
  • Die Verfolgung demokratisch gewählter kurdischer MandatsträgerInnen muss aufhören!
  • Einen Richtungswechsel der deutschen Außenpolitik – Keine Waffen für Erdogan!
  • Die Freilassung aller politischen Gefangenen, die für Frieden und die Freiheit und Selbstverwaltung Kurdistans kämpfen!
  • Die Aufhebung des Verbotes von Symbolen kurdischer Organisationen!
  • Schluss mit der Kriminalisierung der kurdischen Autonomiebewegung!

Die von Erdogan verlangte und willig durch deutsche Behörden umgesetzte Verfolgung kurdischer Organisationen und Kulturvereine ist sofort zu beenden. Wir lassen nicht zu, dass unsere kurdischen Kolleginnen und Kollegen kriminalisiert werden.

Die Alternative lebt! Überall ist Afrin, überall ist Widerstand!