Solidarität mit den G20-Angeklagten!

28.11.20

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7. Juli 2017, der Morgen nach der grundlosen, brutalen Zerschlagung der „Welcome to Hell“ Demo in Hamburg, der Freitag des G20 Gipfels

Mehrere Gruppen bewegen sich durch die Stadt, um an verschiedenen Punkten die Zufahrt zu den Gipfelorten zu blockieren. Eine der Gruppen – ca 200 Menschen – läuft unweit des Altonaer Camps durch die Straße Rondenbarg in einem Gewerbegebiet.

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Jom Kippur in München

11.10.20

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An Jom Kippur 2019 griff ein Neonazi die Synagoge in Halle an. Einzig das Schloß, das dem Angriff standhielt, verhinderte ein Massaker an der jüdischen Gemeinde. Stattdessen erschoß der Angreifer wahllos zwei Menschen, Jana und Kevin.

Aus diesem Anlaß rief der MC Kuhle Wampe München unter dem Motto „Unsere Synagoge schützen!“ an Jom Kippur 2020 zu einer Mahnwache vor der Synagoge auf. Die Münchner Bürger sollten sich gemeinsam solidarisch vor ihre Mitbürger und ihre Synagoge stellen. Aufgerufen waren alle Demokraten von links bis konservativ.

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Erinnerung-Gerechtigkeit-Aufklärung-Konsequenzen

28.08.20

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Demonstration in Hanau am 22.08.2020

Am 22.08.2020 wurde in Hanau – 6 Monate nach dem rassistischen Mordanschlag am 19.02. – zu einer bundesweiten Demonstration und Kundgebung aufgerufen. Die Veranstaltung sollte stattfinden im Gedenken an die Ermordeten und mit den Forderungen nach lückenloser Aufklärung, politischen Konsequenzen, nach sozialer Gerechtigkeit und Unterstützung, sowie einem würdigen Erinnern.
Mehrere Tausend Menschen wurden zu der Demonstration erwartet. Aufgrund der gestiegenen Covid 19 Infektionen wurde diese am Abend des 21.8. von der Stadt verboten. Der Hanauer Oberbürgermeister sagte eine Demonstration zu einem späteren Zeitpunkt zu.
Eine Kundgebung auf dem Hanauer Freiheitsplatz mit der Beschränkung auf 249 Teilnehmende wurde genehmigt.
Neben den Angehörigen und Freund*innen aus Hanau kamen Opfer aus Wächtersbach, Halle und Mölln zu Wort. Auch Peter Fischer, der Präsident der Frankfurter Eintracht, stellte sich in einer flammenden Rede klar gegen Rassismus und Faschismus an die Seite der Betroffenen. Per Livestream wurde die Kundgebung an 60 kleinere Kundgebungen in 30 Städten übertragen.

Der MC Kuhle Wampe Frankfurt unterstützte den Aufruf und so kamen ca. 20 Wampen unter anderem aus Kassel, München, Bremen, Marburg und natürlich Frankfurt nach Hanau um ihre Solidarität mit den Opfern und den Hinterbliebenen zu demonstrieren.
Wir hielten uns außerhalb der markierten 249 Plätze auf, um den Angehörigen und Befreundeten der Opfer Platz zu lassen.

An Stelle eines abschließenden eigenen Statements zitieren wir hier den letzten Absatz des Aufrufs der Hinterbliebenen der Opfer des Hanauer Anschlags vom 19.02.2020:
„Wir haben uns ein Versprechen gegeben: Nie zu vergessen und nie zu vergeben. Solange nicht lückenlos aufgeklärt wird, solange nicht endlich Konsequenzen gezogen werden und es Gerechtigkeit gibt, solange werden wir nicht aufhören zu kämpfen. Denn wer sich mit Hanau angelegt hat, hat sich mit der falschen Stadt angelegt. Wir werden keine Ruhe geben.“

Say their Names:
Ferhat, Gökhan, Hamza, Said Nessar, Mercedes, Sedat, Kaloyan, Fatih, Vili

Am 22. August 2020 nach Hanau!

10.08.20

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Unterstützungsaufruf zur Demonstration gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Die Angehörigen der Opfer des rassistischen Terroranschlags vom 19. Februar in Hanau, Überlebende und UnterstützerInnen rufen für den 22. August 2020, sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod von neun Menschen, zur Demonstration und Kundgebung nach Hanau auf.

Die Hinterbliebenen, Verletzten und Überlebenden fordern:

  • ein würdevolles, von ihnen gestaltetes Gedenken und Erinnern im öffentlichen Raum;
  • Gerechtigkeit und Entschädigung;
  • lückenlose Aufklärung der Tat und der Verantwortung staatlicher Behörden für das Attentat;
  • dringend notwendige politische Konsequenzen in Hessen ebenso wie bundesweit.

Als Unterzeichner*innen dieses Aufrufs teilen wir diese berechtigten Forderungen der Betroffenen und rufen zur Teilnahme an dieser Demonstration auf.

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Kommentar zur Entschließung des Bundesrates zur wirksamen Minderung und Kontrolle von Motorradlärm

18.07.20

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Kommentar des Verbands der Motorradklubs Kuhle Wampe zur Entschließung des Bundesrates zur wirksamen Minderung und Kontrolle von Motorradlärm in der 989. Sitzung am 15. Mai 2020.

Auch wenn uns als umweltbewusste Motorradfahrende das Thema Umweltverschmutzung durch Lärm präsent ist und wir einerseits Verständnis für die Entschließung des Bundesrates haben, sehen wir andererseits bei der vorliegenden Form doch erhebliche Defizite.

Im Einzelnen:

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